Hindenburg OS in Essen
Ein Patenschaftsgeschenk an alle Hindenburger


Pünktlich zum 28. Hindenburger Heimattreffen,
wurde am Freitag, 7. September 2007, die

„Hindenburger Heimatsammlung „
neu eröffnet.



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Die Eröffnung hat für die Stadt Essen Bürgermeister Norbert Kleine-Möllhoff vorgenommen. Die Hindenburger repräsentierte Marianne Mosler und für die jetzige Stadt Hindenburg OS war der Vize-Stadtpräsident Krzysztof Lewandowski zugegen. Dr. Veronika Grabe, die mit der Einrichtung der Heimatsammlung seitens der Hindenburger beauftragt war, hat in die Neukonzeption mit erklärenden Worten eingeführt.
Die „Hindenburger Heimatsammlung“ findet nun ein neues endgültiges Zuhause in der Luisenschule in Essen-Zentrum. Dieses Gebäude wird voraussichtlich im Jahre 2009 seiner neuen Funktion als „Haus der Essener Geschichte" zugeführt werden. Dort sollen Ausstellungsbereiche zu Themen der Essener Geschichte entstehen und das Stadtarchiv untergebracht werden.
Der bisherige Hindenburger Sammlungsbestand wurde um Exponate aus der jetzigen Stadt Hindenburg OS ergänzt. Die neue Hindenburger Heimatsammlung ist nun eine Kultur-und Erinnerungsstätte mit den Schwerpunkten
"Hindenburg OS gestern - Zabrze heute"

Das Haupttätigkeitsfeld des Vertretungsausschusses “Hindenburg OS” bei der Patenstadt Essen im Jahr 2007 war, neben der Vorbereitung und Durchführung des 28. Hindenburger Heimattreffens, die Umsetzung der Neukonzeption der seinerzeit eingerichteten “Hindenburger Heimatsammlung” in Essen. Diese Sammlung gehört zu den besten (historischen ostdeutschen) „Heimatsammlungen“ Nordrhein-Westfalens, die auch von polnischen Gruppen aus Oberschlesien, darunter auch mehrmals von der polnischen Stadtspitze Hindenburgs aufgesucht wurde. Des weiteren ist es gelungen, auch die Gemeinsamkeiten – in Kurzdarstellung – zwischen Hindenburg OS und Essen sowie dem Ruhrgebiet und dem oberschlesischen Industriegebiet in dieser Sammlung und darüber hinaus in einer Publikation aufzuzeigen.
Bedingt durch den Ausbau der Ganztagsschulen in Essen musste die bisherige Archiv- und Präsentationssammlung in Altenessen an einem neuen Standort neu aufgebaut werden. Die Raumzuweisung erfolgte durch die Stadt Essen. Erfreulicherweise sind die neuen Räume viel größer als die, die bisher genutzt werden konnten. Die größere Ausstellungsfläche wurde ebenfalls auch dazu genutzt, der jetzt polnischen Stadt Hindenburg OS die Möglichkeit zu geben, das gegenwärtige Stadtbild in einer Dauerausstellung präsentieren zu können. Der ehemalige Stadtpräsident von Hindenburg OS  Dr. Jerzy Golubowicz und seine seit November 2006 amtierende Nachfolgerin, Malgorzata Manka-Szulik, befürworteten zustimmend dieses Vorhaben. Dadurch hat die Arbeit der Hindenburger neue europäische und vor allem völkerverbindende Aspekte zusätzlich erfahren. Auch die Stadt Essen hat sich diesem Vorhaben uneingeschränkt angeschlossen. Die neue „Hindenburger Heimatsammlung“ ist die einzige Einrichtung dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland sein.

Die Realisierung dieses Vorhabens war Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Essen, der Hauptsparkasse in Essen, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Auch der Vertretungsausschuss „Hindenburg OS“ bei der Patenstadt Essen hat sich selbstverständlich ebenfalls finanziell eingebracht. Die Kosten der Einrichtung der „modernen Visitenkarte“ der Stadt Hindenburg OS hat die jetzige Stadt Hindenburg OS übernommen.

Damian Spielvogel

 

Hindenburger Heimatsammlung
Kultur- und Erinnerungsstätte
Hindenburg OS gestern – Zabrze heute
Bismarcksplatz 10 in Essen
Betreuung: Helga Zöllig (Tel.: 0201-67 54 03)


Offizielle Eröffnung der „Hindenburger Heimatsammlung“. V.l.n.r.: Vize-Stadtpräsident Krzysztof Lewandowski, Europabeauftragter Pawel Barteczko aus Hindenburger OS, Dr. Veronika Grabe, Bürgermeister Norbert Kleine-Möllhoff


Bürgermeister Norbert Kleine-Möllhoff - Essen,
Heimatkreisvertrauensfrau Marianne Mosler

Frau Dr. Veronika Grabe - Essen
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