| Das 29. Hindenburger Heimattreffen zurück Zum Beginn des ersten Treffenstages begrüßte die Bergmannsblaskapelle „Beuthen OS“ aus Mechtal, unter der Leitung von Josef Slodczyk, kurz nach der Öffnung der Grugahalle die Besucher mit einem ausgezeichneten Platzkonzert vor der Halle. Erneut folgten mehrere Tausend Hindenburger und ihre Freunde der Einladung der Patenstadt Essen - dieses Jahr waren es sogar mehr Besucher als vor zwei Jahren! Es waren Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und aus der Vaterstadt Hindenburg OS gekommen, um sich in friedlicher zwischenmenschlicher Begegnung an ihre Heimat zu erinnern. Erfreulich war die große Anzahl von Angehörigen der mittleren aber auch der jüngeren Generation. Eine Hoffnung für die Zukunft. Die Hallenkonzerte der Bergmannsblaskapelle „Beuthen OS“ aus Mechtal erfreuten sich großer Beliebtheit und sorgten für eine „heimatliche Atmosphäre“ geselliger Art. Ein Besucher sagte sinngemäß, dass es so ist wie früher in Hindenburg OS, wo sonntags die Bergmannsblaskapellen in Schrebergärten gespielt haben. Das herrliche Sonnenwetter am 26. und 27. September 2009 hat sicherlich dazu auch sehr viel beigetragen. Am Sonntagmorgen richtete der Heimatkreisvertrauensmann für den Stadtkreis Hindenburg OS, Damian Spielvogel, nach der von ihm gehaltenen Totenehrung, zu den Klängen des Liedes „Ich hatt´ einen Kameraden“, Worte der Begrüßung und zugleich des aufrichtigen Dankes an die Patenstadt Essen. Doch der eigentliche Höhepunkt der heimatlichen Begegnung war – wie in all den Jahren zuvor - der sonntägliche katholische Festgottesdienst. Domprobst Otmar Vieth aus Essen, hat die „innere kirchentreue Gemütslage“ der Hindenburger verstanden und zelebrierte einen wunderschönen, andächtigen und würdevollen Gottesdienst. Besonders erfreute die Gottesdienstbesucher die Anwesenheit des Apostolischen Protonotars, Paul Pyrchalla, der eigens aus Hindenburg OS zum 29. Hindenburger Heimattreffen gekommen ist. Prälat Pyrchalla hat am Ende der festlichen Hl. Messopferfeier die Besucher dazu aufgerufen an den aus der Heimat mitgebrachten Werten festzuhalten. Vor dem Abschlusssegen wurde noch mit einem Choral der unlängst verunglückten Bergleute in Oberschlesien gedacht, der von der Bergmannsblaskapelle gespielt wurde. Das Treffensbüro im Foyer der Grugahalle, das von Helga Zöllig, Heinz Meister und von Gerhard Kowaczek vom Vertretungsausschuss „Hindenburg OS“ sowie von Rainer Dehne von der Stadtverwaltung Essen ununterbrochen betreut war, ist zum notwendigen „informativen Orientierungspunkt“ geworden. Die „Hindenburger Heimatkartei“, die von Hans-Jürgen Zöllig vorbildlich geführt wird, hat sich wiederholt als sehr nützliche Einrichtung erwiesen, um nach Bekannten und teilweise auch nach Verwandten zu fragen und suchen. Viele Neueinträge konnten registriert werden. Der Verkaufs- und Informationsstand des Senfkornverlages aus Görlitz, in dem unsere Heimatzeitung „Oberschlesien“, mit dem „Hindenburger Heimatbrief“, herausgegeben wird, erfreute sich großer Beliebtheit. Der Verlagsinhaber, Alfred Theisen, wusste sehr gekonnt, das Interesse der Hindenburger auf die angebotenen Produkte zu lenken und für unsere Heimatzeitung werbeträchtig aktiv zu sein. An beiden Tagen des Heimattreffens konnten sich die Besucher der oberschlesischen Erzeugnisse der heimatlichen Traditionsbetriebe, der Fleischereien „Ligensa“ und „Struzina“, sowie der Bäckerei Müller erfreuen. Das 29. Hindenburger Heimattreffen war somit erneut ein Treffen der heimatlichen zwischenmenschlichen Begegnung, bei dem für Leib und Seele gleichermaßen gut gesorgt wurde. Das 29. Hindenburger Heimattreffen hat glücklicherweise wiederholt nichts an seiner ursprünglichen Stärke und Festigkeit eingebüßt – kann abschließend mit Stolz behauptet werden. D.Sp. |
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![]() Knappengesangverein Friedrich-Heinrich aus Kamp-Lintfort |
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Die Honoratioren aus Essen, Hindenburg OS und der Hindenburger bei der Kurz-Feierstunde am 27.09.2009 |
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![]() Katholischer Festgottesdienst mit dem
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Der Patenstadt und der Vaterstadt stets zugeneigt:Adelheid Sklepinski (Vorsitzende des DFK in Hindenburg OS), Krzysztof Lewandowski (stellvertretender Stadtpräsident Hindenburgs), Otmar Vieth (Dompropst, Ruhrbistum Essen), Dr. Wolfgang Reiniger (Oberbürgermeister der Stadt Essen) Damian Spielvogel (Heimatkreisvertrauensmann) |
Spotkanie w Essen - Treffen in Essen 29. Hindenburger Heimattreffen in Essen
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