Hier informiert Sie unser Heimatmuseum


Zum Hindenburger Stadtmuseum
Museum-miejskie

zurück zum Hindenburg Portal

1.Besuch des Stadtpräsidenten
2.Besuch des Stadtpräsidenten
Alte Postkarten in der Heimatsammlung
Das Schaubergwerk- Film
Bilder der alten Heimatsammlung

Bilder nach der Neueröffnung 2007 Besuch der Stadtpräsidentin 2008

 


Die Hindenburger Heimatsammlung
Essen – seit 1953 Patenstadt von Hindenburg OS – beherbergt die
„Hindenburger Heimatsammlung“
als Kultur- und Erinnerungsstätte mit dem Untertitel „Hindenburg OS gestern – Zabrze heute“.
m Auftrag der Stadt Essen sind zunächst ein wissenschaftliches Gutachten zur Geschichte Oberschlesiens im 20. Jahrhundert und eine Konzeption zur Neugestaltung der bereits seit Anfang der 90er Jahre bestehenden „Heimatstube Hindenburg OS“ erstellt worden Anschließend ist eine umfangreiche Präsentation zur Geschichte der oberschlesischen Industriestadt Hindenburg und ihrer Einwohner in der „Hindenburger Heimatsammlung“ (aufgrund dieser wissenschaftlichen Vorarbeiten hat man von der Bezeichnung „Heimatstube“ Abstand genommen) am alten Standort (Bückmannshof-Schule, Bückmannshof 16, 45236 Essen) eingerichtet worden. Dort war die Präsentation in den Jahren 1997-2004 zu sehen gewesen.

barbarasp.jpg (16641 Byte)

Die Heilige Barbara Patronin
der Bergleute

Pünktlich zum 28. Hindenburger Heimattreffen, wurde am Freitag, 7. September 2007
die „Hindenburger Heimatsammlung“ neu eröffnet.
 

Die „Hindenburger Heimatsammlung“ fand ein neues endgültiges Zuhause in der Luisenschule in Essen-Zentrum, unweit des Huaptbahnhofs. Dieses Gebäude wird voraussichtlich im Jahre 2009 seiner neuen Funktion als „Haus der Essener Geschichte" zugeführt werden. Dort sollen Ausstellungsbereiche zu Themen der Essener Geschichte entstehen und das Stadtarchiv untergebracht werden. Der bisherige Hindenburger Sammlungsbestand wurde um Exponate aus der jetzigen Stadt Hindenburg OS ergänzt. Die neue Hindenburger Heimatsammlung ist nun eine Kultur- und Erinnerungsstätte mit den Schwerpunkten >Hindenburg OS gestern - Zabrze heute<. In zwei sehr großen Räumen der  hat der Besucher Gelegenheit, anhand von unzähligen persönlichen Erinnerungsstücken, Dokumenten, Fotos, Landkarten, Stadtplänen, Auszeichnungen, Zeitungen, Büchern und Postkarten, sich ein Bild von Hindenburg OS zu machen. Besonders anschaulich sind die Exponate zum Bereich Bergbau (Geräte, Werkzeug, Kleidung) sowie zu religiösen Themen. Die größere Ausstellungsfläche wurde ebenfalls auch dazu genutzt, der jetzt polnischen Stadt Hindenburg OS die Möglichkeit zu geben, das gegenwärtige Stadtbild in einer Dauerausstellung präsentieren zu können
Das moderne Ausstellungs-Konzept spricht zugleich mehrere Zielgruppen an. Für Vertriebene ist die Ausstellung als Ort der Erinnerung gedacht, für deren Nachkommen als ein Ort, an dem sie etwas über die Heimat ihrer Eltern erfahren können. Die in Essen und im Ruhrgebiet wohnenden Aussiedler und die Einwohner des Ruhrgebietes werden in der Heimatsammlung über die schwierige Geschichte Oberschlesiens als Teil der deutschen Geschichte und über die komplizierten deutsch-polnischen Beziehungen informiert.
Eine sachliche, historisch-fachliche Aufarbeitung der anspruchsvollen Themen konnte unter der Berücksichtigung sowohl deutscher als auch polnischer Quellen – besonders nach der Öffnung der polnischen Archive nach 1990 – erlangt werden.
Einen wesentlichen Teil der Ausstellung nimmt die Geschichte der Stadt Hindenburg in Anspruch. Der Besucher kann den Beschriftungen und Hinweisen der einzelnen Exponate Daten und Entwicklungen aus der Vergangenheit Hindenburgs entnehmen und parallel dazu aus der Geschichte Oberschlesiens. Interessant sind beispielsweise Zeitdokumente der polnischen Wahlpropaganda in deutscher Sprache wie auch die Sammlung von Sportauszeichnungen und Diplomen.
Die umfangreiche Fotosammlung wurde thematisch geordnet (Schule, Industrie, Sport, Kirche, Stadtansichten vor und nach 1945) und als integraler Teil der Ausstellung konzipiert.
Als besonders wertvoll hebt sich die Postkartensammlung aus der Zeit bis 1945 hervor. Eine Büchersammlung zum Thema Hindenburg OS und Oberschlesien sowie ein kleines Archiv vervollständigen die Präsentation.

Diese Sammlung gehört zu den besten (historischen ostdeutschen) „Heimatsammlungen“ Nordrhein-Westfalens, die auch von polnischen Gruppen aus Oberschlesien, darunter auch mehrmals von der polnischen Stadtspitze Hindenburgs aufgesucht wurde. Die neue „Hindenburger Heimatsammlung“ ist die einzige Einrichtung dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Realisierung dieses Vorhabens war Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Essen, der Hauptsparkasse in Essen, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Auch der Vertretungsausschuss „Hindenburg OS“ bei der Patenstadt Essen hat sich selbstverständlich finanziell eingebracht. Die Kosten der Einrichtung der „modernen Visitenkarte“ der Stadt Hindenburg OS hat die jetzige Stadt Hindenburg OS übernommen.

Anschrift:
Hindenburger Heimatsammlung
Kultur- und Erinnerungsstätte
Hindenburg OS gestern – Zabrze heute
45128 Essen
Bismarcksplatz 10
Betreuung: Helga Zöllig, Tel. 0201-675403